Aber auch sonst gefaellt es mir hier gut. Hier findet man noch ein wenig von dem "alten" Indien, was es vielleicht so bald nicht mehr gibt, weil die Zivilisation immer mehr um sich greift.
Nach einem ausgiebigen Fruehstueck, hier sind die Restaurants endlich wieder sauber und gut, kleidete ich mich erst mal neu und zweckmaessig ein, da ich Strandklamotten gar nicht wirklich dabei hatte. Ein Rock und eine Bluse fuer 5 Euro!
Schon seit Tagen hatte ich mir darueber Gedanken gemacht, wie ich das hier mit dem Baden halten sollte. Die indischen Frauen gehen vollstaendig angekleidet, eingewickelt in ihren Saees ins Wasser. Und ich wusste, dass man es in Indien nicht gerne sieht, wenn westliche Touristinnen im Bikini am Strand spazieren gehen. Also entschied ich mich einen Bikini anzuziehen und darueber eines meiner weissen, dreckigen T-Shirts zu ziehen, den ich auch beim Baden nicht ausziehen wuerde. Und das obwohl ich ja eigentlich normalerweise ein Freund der oben-ohne-Fraktion bin. Aber in Indien ist alles anders, also besser anpassen!
Nun machte ich mich auf den Weg zu dem vom Hotel ca. 25 Minuten entfernten "jungle beach". Dabei musste man vorbei am "Fischerdorf". Hier wohnen auf engstem Raum ca. 150.000 Menschen, die vom Fischfang leben und in zumeist kleinen Strohhuetten direkt am Strand wohnen. Was sehr gefaehrlich ist, man bedenke nur, was passieren wuerde wenn ein erneuter Tsunami die Region heimsuchen wuerde.
Die Fischer fahren z.T. mit ganz einfachen Ruderbooten weit aufs Meer hinaus. Der indische Ozean scheint noch ein sehr fruchtbares Meer zu sein, denn hier gibt es noch einiges aus dem Wasser zu fischen. Zum Glueck sind grossen Fischverbraucher wie die EU und Japan weit weg.

Leider durfte ich auch wieder die Schattenseiten Indiens erleben. Die Fischer scheinen oefters auch Wasserschildkroeten aus dem Meer zu fischen. Grosse Wasserschildkroeten bis zu 1m gross. Sie nehmen sie mit an Land, schneiden ihnen die Augen raus, die sie wohl essen (wahrscheinlich so etwas religioeses!) und lassen sie dann am Strand verenden. So konnte man am Strand dutzende Schildkroetenkadaver liegen sehen.
Obwohl Orissa nicht gzna so ueberbevoelkert ist, kann man auch hier nie allein sein. Sobald man sich an den belebteren Strandabschnitten aufhaelt werden einem staendig Waren feilgeboten: Perlen, wunderschoene Ketten, Muschelhoerner, aber auch essbares wie Zuckerwatte, Kokosnuesse, Papayas und indische Gerichte und natuerlich Tee. Rund um Puri Stadt verbringen die reichen Inder ihren Urlaub. Hier wird Kamel- und Ponyreiten angeboten und es herrscht ein extremer Trubel am Strand. Ausserdem wird man staendig von Fischern angesprochen, ob man nicht ein Boot mieten moechte. Ich wollte aber kein Boot mieten. Daraufhin hatte ich dann eine treue Begleitung an meiner Seite und es begann die in Indien uebliche Konversation. Name, Herkunftsland, wie lange ich in Puri bleibe, ob ich das erste Mal in Indien bin, wo ich sonst schon so ueberall war.
Ein junger Fischer haengte sich dann auf meinem Weg zum "jungle beach" an mich. Wir unterhielten uns, er war ganz nett, so um die 20 schaetze ich. Als wir dann einen herrlichen ruhigen Platz in den Duenen erreichten sagte ich, dass ich hier bleiben wolle. Ich breitete meine Matte aus, machte es mir bequem. Mein Begleiter legte sich neben mich in den Sand. Wir unterhielten uns noch eine Weile bis uns der Gespraechsstoff ausging. Dann holte ich mein Buch heraus und begann zu lesen. Ich dachte, dass es ihm wahrscheinlich bald langweilig werden wuerde. Aber er blieb. Mindestens 2 Stunden lagen wir so traut nebeneinander im Sand. Dann wurde er langsam unruhig und begann wieder mit mir zu kommunizieren. Ob ich einen boyfriend habe, wollte er wissen. Als ich das bejahte, wollte er wissen, ob ich Sex mit ihm haben wolle. Als ich das verneinte, wollter er mich in sein Haus einladen, er wuerde mir auch Fisch zubereiten. Das lehnte ich aber strikt ab. Er blieb dann noch ca. 15 Minuten neben mir liegen. Dann verabschiedete er sich, er haette noch etwas zu tun.
Kaum hatte sich der eine verabschiedet setzte sich schon ein neuer Mann neben mich, obwohl weit und breit nur leerer Sandstrand war. Die Maenner schienen immer aus dem Nichts aufzutauchen. Diesmal zog ich es vor ihn zu ignorieren. Ich tat also so vertieft in mein Buch, dass ich ihn gar nicht bemerkte. Er hin und wieder durch Geraeusche auf sich aufmerksam, ansonsten haette ich gedacht allein an diesem Strand zu liegen. So ging das weitere 2 Stunden. Ich dachte es wuerde ihm irgendwann zu bloed, aber Inder koennen eines, geduldig sein! Ich ging dann in die herrlichen Wellen in Wasser, ass eines meiner mitgebrachten Broetchen und begann dann zu schreiben. Schliesslich wurde es ihm wirklich zu bloed er ging ohne etwas zu sagen. Aber kaum war dieser gegangen setzte sich ein naechster neben mich etc. Also eins geht nicht in Indien: Allein sein!
Leider durfte ich auch wieder die Schattenseiten Indiens erleben. Die Fischer scheinen oefters auch Wasserschildkroeten aus dem Meer zu fischen. Grosse Wasserschildkroeten bis zu 1m gross. Sie nehmen sie mit an Land, schneiden ihnen die Augen raus, die sie wohl essen (wahrscheinlich so etwas religioeses!) und lassen sie dann am Strand verenden. So konnte man am Strand dutzende Schildkroetenkadaver liegen sehen.
Obwohl Orissa nicht gzna so ueberbevoelkert ist, kann man auch hier nie allein sein. Sobald man sich an den belebteren Strandabschnitten aufhaelt werden einem staendig Waren feilgeboten: Perlen, wunderschoene Ketten, Muschelhoerner, aber auch essbares wie Zuckerwatte, Kokosnuesse, Papayas und indische Gerichte und natuerlich Tee. Rund um Puri Stadt verbringen die reichen Inder ihren Urlaub. Hier wird Kamel- und Ponyreiten angeboten und es herrscht ein extremer Trubel am Strand. Ausserdem wird man staendig von Fischern angesprochen, ob man nicht ein Boot mieten moechte. Ich wollte aber kein Boot mieten. Daraufhin hatte ich dann eine treue Begleitung an meiner Seite und es begann die in Indien uebliche Konversation. Name, Herkunftsland, wie lange ich in Puri bleibe, ob ich das erste Mal in Indien bin, wo ich sonst schon so ueberall war.
Ein junger Fischer haengte sich dann auf meinem Weg zum "jungle beach" an mich. Wir unterhielten uns, er war ganz nett, so um die 20 schaetze ich. Als wir dann einen herrlichen ruhigen Platz in den Duenen erreichten sagte ich, dass ich hier bleiben wolle. Ich breitete meine Matte aus, machte es mir bequem. Mein Begleiter legte sich neben mich in den Sand. Wir unterhielten uns noch eine Weile bis uns der Gespraechsstoff ausging. Dann holte ich mein Buch heraus und begann zu lesen. Ich dachte, dass es ihm wahrscheinlich bald langweilig werden wuerde. Aber er blieb. Mindestens 2 Stunden lagen wir so traut nebeneinander im Sand. Dann wurde er langsam unruhig und begann wieder mit mir zu kommunizieren. Ob ich einen boyfriend habe, wollte er wissen. Als ich das bejahte, wollte er wissen, ob ich Sex mit ihm haben wolle. Als ich das verneinte, wollter er mich in sein Haus einladen, er wuerde mir auch Fisch zubereiten. Das lehnte ich aber strikt ab. Er blieb dann noch ca. 15 Minuten neben mir liegen. Dann verabschiedete er sich, er haette noch etwas zu tun.
Kaum hatte sich der eine verabschiedet setzte sich schon ein neuer Mann neben mich, obwohl weit und breit nur leerer Sandstrand war. Die Maenner schienen immer aus dem Nichts aufzutauchen. Diesmal zog ich es vor ihn zu ignorieren. Ich tat also so vertieft in mein Buch, dass ich ihn gar nicht bemerkte. Er hin und wieder durch Geraeusche auf sich aufmerksam, ansonsten haette ich gedacht allein an diesem Strand zu liegen. So ging das weitere 2 Stunden. Ich dachte es wuerde ihm irgendwann zu bloed, aber Inder koennen eines, geduldig sein! Ich ging dann in die herrlichen Wellen in Wasser, ass eines meiner mitgebrachten Broetchen und begann dann zu schreiben. Schliesslich wurde es ihm wirklich zu bloed er ging ohne etwas zu sagen. Aber kaum war dieser gegangen setzte sich ein naechster neben mich etc. Also eins geht nicht in Indien: Allein sein!
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