Heute hatte ich meine erste Indienkrise. Irgendwie nervte mich alles. Schon heute morgen bin ich nicht aus dem Bette gekommen, hatte keine Lust aufzustehen und mich in den Trubel draussen zu werfen. Ich blieb also bis 9:30 im Bett und ging dann als erstes los ein gutes Fruehstueck zu finden. Nachdem ich einmal die Hauptstrasse nach oben gewandert war und dort nichts als laermende Fahrzeuge und den typischen indischen Verkehr vorfand, wanderte ich in die andere Richtung und fand dann nach einigem Suchen ein wunderschoenes ruhiges Plaetzchen, wo ich mein verspaetetes Fruehstueck einnahm. Sogar der Kaffee war hier richtig lecker, was in Indien selten ist.
Nach dem Fruehstueck wollte ich den goldenen Tempel in der Altstadt suchen. Aber statt den Tempel zu finden, fand ich nur wieder 1000de von Leuten, die mir irgendetwas verkaufen wollten. Das nervet mich heute ungemein. Ich ging dann ein wenig in den kleinen Gassen der Altstadt herum, hier war es ruhiger als anderswo. Auf der Suche nach einem Internetcafe, da ich ja schon 3 Tage nicht mehr geschrieben hatte, teilte man mir mit, dass es vormittags bis 15 Uhr nie Strom geben wuerde und damit ein Besuch im Internetcafe zu dieser Zeit nicht moeglich waere. Also schlenderte ich gemuetlich durch die Gassen bis ich wieder am Hauptghat ankam.

Nachdem mein gestriger Versuch die Universitaet zu besuchen fehl geschlagen war, wollte ich es heute noch einmal versuchen. Am Hauptghat angekommen stuerzten sich wieder die Massen auf mich. "Riksha, Riksha, you want Riksha." Ein Fahrradrikshafahrer machte zumindest den Eindruck ein wenig Englisch zu koennen und zu verstehen wo ich hinwollte. Also verhandelte ich mit ihm, dass ich nur einen Weg haben wollte und ob er mich dorthin bringen wollte. So fuhr ich also in meiner Riksha quer durch die ganze Stadt. Fahrradriksha fahren liebe ich. Das hat so etwas imperiales. Er brachte mich tatsaechlich dorthin wo ich hinwollte und erzaehlte mir sogar hin und wieder ein wenig ueber die Stadt.
Am Tempel der Universitaet wollte ich meinen Rikshafahrer wieder loswerden, aber er lies sich nicht abschuetteln. Er wollte mich unbedingt auch noch zu den anderen Sehenswuerdigkeiten der Stadt bringen und lies nicht locker. Also fuegte ich mich und hatte so zumindest Ruhe vor allen anderen Rikshafahrern und sonstigen Verkaeufern.

Die Universitaet ist eine der aeltesten und der groessten in ganz Indien. Das Gelaende gleicht einer richtigen kleinen Stadt. Es ist ein herrlicher Ruhepol zu der ansonsten so super quirligen Stadt. Der Tempel der Universitaet ist einen Besuch auf jeden Fall wert, eine wunderschoene Architektur und auch hier einfach mal Ruhe.

Als naechstes wollte ich das Fort sehen, auf der anderen Seite des Ganges. Es gibt hier in der Naehe der Universitaet eine provisorische Bruecke, die waehrend des Monsuns ueberschwemmt wird. In der Trockenzeit kann man hier aber passieren. Die Bruecke ist wieder so ein Indiz des indischen Lebens. Da liegen Lufttanks im Wasser und darueber sind Holzbohlen gelegt. Und die Inder fahren hier mit Autorikshas, Autos und Fahrraeder drueber unglaublich. Ich ging dann zu Fuss ueber die Bruecke und konnte ein paar schoene Blicke auf das Fort werfen. Leider ist dieser ehemalige Maharadja Palast total verkommen und deswegen nur von weitem Sehenswert. Von Nahem erschreckend herunter gekommen.

Dann brachte mich mein Rikshafahrer zu verschiedenen Hindutempeln, bis ich schliesslich genug hatte. Schliesslich musste ich noch einmal mit meinem Rikshafahrer steiten, da er mich fuer morgen verpflichten wollte auch mit ihm zu fahren, wollte er kein Geld fuer heute annehmen. Das sind immer so die psychologischen Tricks. Ich gab ihm dann ca. 3 Euro. Das ist eine Menge fuer einen Rikshafahrer. Er hatte mir vorher noch von seiner Familie erzaehlt, von seinen 3 kleinen Kindern. Er stammt aus Bihar, eine der aermsten Regionen Indiens und der Welt.

Jetzt freue ich mich ein weiteres Mal an der Pooja teilzunehmen, die hier gleich stattfinden wird.
Nach dem Fruehstueck wollte ich den goldenen Tempel in der Altstadt suchen. Aber statt den Tempel zu finden, fand ich nur wieder 1000de von Leuten, die mir irgendetwas verkaufen wollten. Das nervet mich heute ungemein. Ich ging dann ein wenig in den kleinen Gassen der Altstadt herum, hier war es ruhiger als anderswo. Auf der Suche nach einem Internetcafe, da ich ja schon 3 Tage nicht mehr geschrieben hatte, teilte man mir mit, dass es vormittags bis 15 Uhr nie Strom geben wuerde und damit ein Besuch im Internetcafe zu dieser Zeit nicht moeglich waere. Also schlenderte ich gemuetlich durch die Gassen bis ich wieder am Hauptghat ankam.
Nachdem mein gestriger Versuch die Universitaet zu besuchen fehl geschlagen war, wollte ich es heute noch einmal versuchen. Am Hauptghat angekommen stuerzten sich wieder die Massen auf mich. "Riksha, Riksha, you want Riksha." Ein Fahrradrikshafahrer machte zumindest den Eindruck ein wenig Englisch zu koennen und zu verstehen wo ich hinwollte. Also verhandelte ich mit ihm, dass ich nur einen Weg haben wollte und ob er mich dorthin bringen wollte. So fuhr ich also in meiner Riksha quer durch die ganze Stadt. Fahrradriksha fahren liebe ich. Das hat so etwas imperiales. Er brachte mich tatsaechlich dorthin wo ich hinwollte und erzaehlte mir sogar hin und wieder ein wenig ueber die Stadt.
Am Tempel der Universitaet wollte ich meinen Rikshafahrer wieder loswerden, aber er lies sich nicht abschuetteln. Er wollte mich unbedingt auch noch zu den anderen Sehenswuerdigkeiten der Stadt bringen und lies nicht locker. Also fuegte ich mich und hatte so zumindest Ruhe vor allen anderen Rikshafahrern und sonstigen Verkaeufern.
Die Universitaet ist eine der aeltesten und der groessten in ganz Indien. Das Gelaende gleicht einer richtigen kleinen Stadt. Es ist ein herrlicher Ruhepol zu der ansonsten so super quirligen Stadt. Der Tempel der Universitaet ist einen Besuch auf jeden Fall wert, eine wunderschoene Architektur und auch hier einfach mal Ruhe.
Als naechstes wollte ich das Fort sehen, auf der anderen Seite des Ganges. Es gibt hier in der Naehe der Universitaet eine provisorische Bruecke, die waehrend des Monsuns ueberschwemmt wird. In der Trockenzeit kann man hier aber passieren. Die Bruecke ist wieder so ein Indiz des indischen Lebens. Da liegen Lufttanks im Wasser und darueber sind Holzbohlen gelegt. Und die Inder fahren hier mit Autorikshas, Autos und Fahrraeder drueber unglaublich. Ich ging dann zu Fuss ueber die Bruecke und konnte ein paar schoene Blicke auf das Fort werfen. Leider ist dieser ehemalige Maharadja Palast total verkommen und deswegen nur von weitem Sehenswert. Von Nahem erschreckend herunter gekommen.
Dann brachte mich mein Rikshafahrer zu verschiedenen Hindutempeln, bis ich schliesslich genug hatte. Schliesslich musste ich noch einmal mit meinem Rikshafahrer steiten, da er mich fuer morgen verpflichten wollte auch mit ihm zu fahren, wollte er kein Geld fuer heute annehmen. Das sind immer so die psychologischen Tricks. Ich gab ihm dann ca. 3 Euro. Das ist eine Menge fuer einen Rikshafahrer. Er hatte mir vorher noch von seiner Familie erzaehlt, von seinen 3 kleinen Kindern. Er stammt aus Bihar, eine der aermsten Regionen Indiens und der Welt.
Jetzt freue ich mich ein weiteres Mal an der Pooja teilzunehmen, die hier gleich stattfinden wird.

